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Damit checkt ihr’s voll!

Alle Dinge, die ihr vor, während und nach dem Praktikum wissen müsst, haben wir nochmal gebündelt für euch zusammengestellt.

Nachfolgende Checkliste steht euch auch zum Download zur Verfügung.

VOR Beginn

    • Meine Eltern und meine Schule wissen über meine Praktikumszusage Bescheid:
      Das ist wichtig, denn die Lehrer müssen prüfen, ob der Betrieb den Voraussetzungen entspricht. Und natürlich auch, wo ihr während der Praktikumszeit seid.
    • Ich habe eine schriftliche Praktikumszusage:
      Ein Vertrag für Schülerpraktika ist zwar nicht zwingend notwendig, aber so hat man immer eine klar definierte Grundlage für das Arbeitsverhältnis. Zudem fordern viele Schulen auch ein solches Dokument.
    • Ich habe alle notwendigen Dokumente vorliegen:
      Die Schulbescheinigung ist am wichtigsten. Bei manchen Praktika braucht man ein Gesundheitszeugnis, wenn man zum Beispiel in einer Küche, einer Gaststätte oder ähnlichen Einrichtungen arbeitet. Das bekommt man beim Gesundheitsamt, zu dem man mit seinen Eltern hingeht oder eine entsprechende Einverständniserklärung mitnimmt. Dann kann man es dem Betrieb vor Praktikumsbeginn vorlegen. Mehr zu diesem Thema findet ihr auf der Unterseite für Arbeiten in der Gastronomie.

WÄHREND des Praktikums

      • Ich weiß, wie lange ich arbeiten darf…:
        Wer noch keine 16 Jahre alt ist, darf als Praktikant täglich nur maximal sieben Stunden arbeiten. Bei älteren Praktikanten, die noch nicht volljährig sind, sind es acht Stunden pro Tag und maximal fünf Tage pro Woche von Montag bis Freitag – allerdings nicht in der Zeit zwischen 20 und 6 Uhr. Ausnahmen gibt es in der Gastronomie, in Mehrschichtbetrieben, in der Landwirtschaft oder Bäckereien und Konditoreien sowie samstags bei Verkaufsstellen, Krankeneinrichtungen oder bestimmten Dienstleistern. Wenn aber samstags oder gar sonntags gearbeitet werden muss, bekommt man dafür an einem anderen Tag frei. 
      • … und wann ich Pause machen muss:
        Nach spätestens viereinhalb Stunden Arbeit am Stück steht einem Jugendlichen eine Pause von 30 Minuten zu, bei mehr als sechs sind es 60 Minuten. Die Pausen können in Abschnitte von jeweils mindestens einer Viertelstunde aufgeteilt werden.
        Nach dem Ende des Arbeitstages müssen mindestens zwölf Stunden bis zum nächsten Einsatz vergehen.
      • Ich weiß, worauf ich bei meiner Arbeit besonders achten muss:
        Am ersten Tag sollte mir mein Betreuer genau erklären, welche Unfall- und Gesundheitsgefahren möglich sind – und vor allem, was man tun kann und muss, um diese zu vermeiden. 
        Meistens ist man zur Verschwiegenheit verpflichtet und darf bestimmte Informationen, die man während des Praktikums erhält, nicht anderen Personen außerhalb der Firma weitererzählen. 
        Um zu zeigen, dass man alles verstanden hat, muss man dann meistens noch ein Formular unterschreiben.
      • Ich weiß, wie ich mich zu verhalten habe:
        Dass man Kollegen grüßt und freundlich zu ihnen ist, ist klar. Und ebenso, dass man sorgfältig mit dem Eigentum des Betriebs umgeht und im Büro den Computer nur zu den erlaubten Aufgaben nutzt.
      • In Watte gepackt? Nö, aber trotzdem trage ich entsprechende Kleidung:
        Der Praktikumsbetreuer muss anfangs erklären, was man am Arbeitsplatz tragen darf. Wenn man Schutzkleidung braucht, sollte sie auch in der entsprechenden Größe vorhanden sein. Dazu gehören auch Helme, Brillen, Ohrstöpsel oder Kopfhörer sowie spezielle Schuhe.
      • Ich weiß, was ich alles arbeiten darf:
        Als Jugendlicher darf man – und das gilt für alle Bereiche – nur leichte Tätigkeiten übernehmen, also zum Beispiel nicht alles Schwere tragen, im Akkord arbeiten oder viel Lärm, Strahlen, Gefahrstoffen und extremen Temperaturen ausgesetzt sein.
      • Ich kann leider nicht in den Betrieb kommen – weiß aber, was zu tun ist:
        Wenn man krank ist, ruft man gleich in der Frühe den Praktikumsbetrieb an und meldet das auch der Schule. Dort muss dann nach spätestens drei Tagen ein Entschuldigungsschreiben der Eltern vorliegen.
        Auch wenn es bei den meist nur kurzen Praktika nicht vorgesehen ist: Wenn man weiß, dass man an einem bestimmten Tag nicht kommen kann, spricht man sich rechtzeitig vorher mit dem Praktikumsbetreuer ab und gibt der Schule Bescheid.
      • Und wenn doch mal was passiert ist…:
        Auf dem Hin- und Rückweg sowie im Betrieb selbst ist man versichert – wenn aber was passiert, gilt dasselbe wie bei Schulunfällen: Man muss eine Unfallmeldung abgeben, damit die Unfallversicherung (Unfallkasse Hessen) bei Körperschäden für die Heilbehandlungskosten aufkommen kann.
        Das gilt auch, wenn man etwas kaputtmacht, hier springt aber die Haftpflichtversicherung des Landes Hessen ein. Dafür muss man aber die Schulleitung informieren. Diese veranlasst dann alles Weitere.
      • … Und wenn man das Praktikum vorzeitig beenden muss oder möchte:
        Wenn es gar nicht mehr anders geht und auch der Praktikumsbetreuer keinen anderen Weg weiß, muss man sich zunächst mit dem zuständigen Lehrer besprechen.

 NACH der spannenden und lehrreichen Zeit

        • Und wie das Finale ausgeht, weiß ich auch...:
          Die hoffentlich spannenden Praktikumstage sind fast vorbei. In dieser Zeit hat man als Praktikant regelmäßig seinen Berichtsbogen ausgefüllt und sich auch auf das Abschlussgespräch vorbereitet. Man weiß also, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen, was einem nicht so viel Spaß gemacht hat und welcher Ausbildungsberuf vielleicht für einen geeignet ist.
          Wenn du das Gefühl hast, den richtigen Ausbildungsberuf gefunden zu haben, frage, ob es Möglichkeiten gibt, mal wieder dort zu arbeiten, sei es als Ferienjobber oder sogar als Auszubildender.

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